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Europäischer Dorferneuerungspreis 2014

 

 

2014 durfte die Calmont Region, zu der neben Ediger-Eller auch die Dörfer Bremm und Neef gehören, für das Land Rheinland-Pfalz am Europäischen Dorferneuerungswettbewerb teilnehmen.

Mit großem Fleiß und Engagement haben die Mitglieder des Calmont Teams, unter der bewährten Leitung von Nikolaus Pellio in wochenlanger Arbeit die Bewerbungsunterlagen erstellt und die Präsentation der Region beim Besuch der Bewertungskommission vorbereitet.

Und wir haben überzeugt; ein exzellenter 2 Platz in einem internationalen Wettbewerb!!

In Ediger-Eller konnte durch dauerhaftes Engagement der Dorfbevölkerung in den vergangenen Jahren vieles bewegt und somit ein klares Bekenntnis zur traditionellen Kulturlandschaft und zum Qualitätstourismus aufgebaut werden. Dabei wurde bewusst auf die die Entwicklung der vorhandenen Stärken gesetzt.

Durch die Rekultivierung der Steillagenweinberge konnte die landschaftliche Einzigartigkeit wieder hervorhegehoben und die exzellente Qualität der Steilstlagen-Weine gesteigert werden.

Die Anbindung der Gemeinde Ediger-Eller an den neuen Moselsteig, ein zertifizierter Qualitätswanderweg und als „Leading Quality Trail – Best of Europe“ ausgezeichnet, sowie ein Themenwanderweg zu Religion, Wein, Wald und Schöpfung zieht vermehrt auch junge Gäste an, die Natur, Kultur‚ Weinlandschaft und Kulinarik auf erlebnisreiche Art kennen lernen möchten. Ein abwechslungsreiches und attraktives Sportangebot lässt sowohl für Aktivurlauber als auch für Familien mit Kindern den Urlaub zu einem besonderen Ereignis werden.

Die Gemeinde Ediger-Eller gilt als Vorreiter in Sachen Innenentwicklung. Vorbildwirkung hinsichtlich denkmalgerechter Renovierung hat das so genannte „Holle Häisje“, ein Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert und heute Sitz der Tourist-Information „Calmont Region“. Die qualitätsvolle Gestaltung der Plätze und Gassen in Ediger-Eller mit vorhandenen Materialen ist ebenso bemerkenswert wie das erfolgreich verwirklichte Ziel, junge Familien in den alten Ortskernen zu halten und dort zeitgemäße Wohnmöglichkeiten anzubieten.

Der Bürgerverein Synagoge Ediger setzte durch die Sanierung der Synagoge ein Zeichen zur Bewahrung jüdischen Kulturguts und zur Förderung der Kultur.

Dieses vielfältige Engagement wurde im Jahr 2009 mit einer Goldmedaille auf Landesebene gewürdigt, im Jahr 2010 wurde Ediger-Eller als einer der zukunftsfähigsten Orte Deutschlands mit einer Goldmedaille auf Bundesebene ausgezeichnet. Die ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung in herausragender Qualität wurde beim Europäischen Dorferneuerungspreis 2014 mit dem 2. Platz belohnt.

Die interdisziplinär zusammengesetzte internationale Jury konstatierte allen 29 teilnehmenden Bewerbern aus ganz Europa, die im Jahr 2014 unter dem Motto „besser leben“ am Wettbewerb teilgenommen haben, ein hohes Niveau. Sieger und Träger des Europäischen Dorferneuerungspreises 2014 wurde die Gemeinde Tihany aus Ungarn. Tihany (1.400 Einwohner) ist ein Ort auf der gleichnamigen Halbinsel am nördlichen Ufer des Plattensees.

Zur Preisverleihung und Siegerfeier des Europäischen Dorferneuerungswettbewerbs hatte der Preisträger des Jahres 2012 die Siegergemeinden 2014 nach Vals in die Schweiz eingeladen.

Die Calmont-Region vertrat Rheinland-Pfalz bravourös. Sie und der gleichnamige Förderverein setzen auf die zukunftsfähige Entwicklung der vorhandenen Stärken. Durch den Erhalt des Steillagenweinbaus gibt es ein klares Bekenntnis zur Weinkulturlandschaft Mosel und den landschaftsprägenden Terrassen und damit unmittelbar zusammenhängend auch zum Qualitätstourismus. Ebenfalls untrennbar in Verbindung dazu steht die Förderung von Kunst und Kultur mit der Ruine des Klosters Stuben als kulturellem Zentrum. Im Rahmen des Programms „Mehr Grün durch Flurbereinigung“ und Dank des Pilotprojektes „Roter Moselweinbergpfirsich“ in den Jahren 2000 bis 2010 hat diese Besonderheit der Moselregion eine Renaissance erfahren. Der hohe Vernetzungsgrad der gesetzten Maßnahmen und klare Strategien zur Erreichung der Ziele und Visionen sind in hohem Maße gegeben und werden „gelebt“, so die Laudatio anlässlich der Siegerfeierlichkeiten in Vals.

 

 

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